NATO-Generalsekretär beim Europa-Forum Wachau 2026
Wien [ENA] Das Europa-Forum Wachau 2026 blickt stolz auf sein 30-jähriges Bestehen bei einer Pressekonferenz in Wien zurück, als es im Jahr 1995, anlässlich des EU-Beitritts Österreichs, gegründet wurde und seitdem jährlich in den prachtvollen Räumen des Stift Grafenegg stattfindet. Auch dieses Jahr werden zwischen dem 18. Bis 22. Mai 2026 dort und am Campus Krems grundlegende Fragen über Europa diskutiert werden.
Dabei liegen die inhaltlichen Schwerpunkte, wie zu erwarten, bei Technologie, Wirtschaft, Politik und Europas globaler Rolle. Das ist auch wichtig, weil das diesjährige Europa-Forum Wachau unter dem Motto "The next 30", also den nächsten 30 Jahren steht. Was werden sie aber bringen? Niemand hat vor 30 Jahren, als Europa gegründet wurde, damit gerechnet, dass sich aus einem wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenschluss eine europäische Union entwickelt, die sich in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft Erzfeinde macht, die sogar mit Atomkrieg drohen, wie das gefährliche und militante Russland, das seit Jahren Krieg gegen die Ukraine führt, ein Land, das eigentlich nichts anderes will, als Teil der EU zu sein.
Eine höchst gefährliche Situation, nicht nur für die arme Ukraine, die entsetzlichen Kriegsgreuel ausgesetzt ist, sondern auch für Europa, das noch gar nicht so richtig weiß, wie die Welt, besonders die Supermächte, auf ihren eigentlich außerordentlich erfolgreichen Länder Zusammenschluss reagieren werden und ob die fragile Europäische Union den Herausforderungen, auch den militärischen, überhaupt gewachsen ist. Ob da Anders Fogh Rasmussen, ehemaliger dänischer Ministerpräsident und NATO-Generalsekretär, der als Stargast dem Forum besondere außen-und sicherheitspolitische Relevanz verleihen soll, ein gutes oder schlechtes Omen für die nächsten 30 Jahre Europa ist, wird wohl erst die Zukunft zeigen,




















































