Samstag, 19.06.2021 02:03 Uhr

"Auferstehung" nach dem Osterlockdown

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 31.03.2021, 05:22 Uhr
Presse-Ressort von: Dr.Schura Euller Cook Bericht 3686x gelesen

Wien [ENA] Mit dem Slogan "Wir schaffen das" präsentiert sich die österreichische Regierung zusammen mit vielen der who is who aus Wirtschaft, Finanz, Versicherung, Gewerkschaft, Tourismus oder Medien. Gemeint ist natürlich die Corona-Pandemie, die seit über einem Jahr nicht nur die Welt, sondern auch Österreich in Atem hält. Vieles steht still, Gastronomie, Kultur und Tourismus liegen am Boden, aber das Leben geht weiter.

Zu danken ist das auch der großzügigen Unterstützung durch den Finanzminister, der wirklich viel Geld in die Hand nimmt um das Ärgste zu verhindern. Man lässt das Schiff nicht untergehen, sondern rettet was zu retten ist. Gernot Blümel meint dazu, "wir geben bewusst mehr Geld für die Rettung von Wirtschaft und Arbeitsplätzen aus als andere". Und auch die Tourismusministerin Elisabeth Köstinger versichert, "bei den Wirtschaftshilfen belegen wir EU weit Platz 1". Aber die Hilfebedürftigkeit scheint ein Fass ohne Boden zu sein, denn Christian Meidlinger von Younion macht darauf aufmerksam, dass 900 Gemeinden vom Bankrott bedroht sind. Den Weg aus der Krise sieht Andreas Bierwirt, Chef Magenta Telekom und andere in der Digitalisierung.

Dass aber die Versorgung während des Lockdowns funktionierte, ist auch dem Hafen Wien zu verdanken, der nach Kfm GF Fritz Lehr, "während der gesamten Pandemie als systemrelevante Infrastruktur zur Versorgung der Stadt Wien und ihrer Bevölkerung beigetragen hat." Franz Gasselsberger, Chef der Oberbank, ist überhaupt euphorisch für die Zeit nach der Pandemie und meint, "wir stehen vor einem der größten Wirtschaftsaufschwünge der Nachkriegszeit." Aber jetzt heißt es zuerst einmal impfen, impfen, impfen! So sieht es auch Bundeskanzler Sebastian Kurz wenn er sagt, "Wir befinden uns auf den letzten Metern." Zuerst muss aber Österreich noch in den harten Osterlockdown und ob anschließend die "Auferstehung" folgt, wird sich noch zeigen müssen.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.