Bürgermeisterinnnen Konferenz 2026 in Wien
Wien [ENA] Im Rahmen der internationalen Bürgermeisterinnen Konferenz im März 2026 treffen sich Bürgermeisterinnen und Vizebürgermeisterinnen aus Österreich, Deutschland, Schweiz und Südtirol in Wien. Eine Veranstaltung, die vom Österreichischen Gemeindebund in Kooperation mit dem Deutschen, Schweizerischen und erstmals dem Südtiroler Gemeindeverband mit Unterstützung der Präsidentschaftskanzlei Österreich durchgeführt wird.
Zwar gibt es in Österreich derzeit 243 Bürgermeisterinnen, 560 Vizebürgermeisterinnen und 10.600 Mandatarinnen in den 2.092 Gemeinden in ganz Österreich, aber der Anteil der Frauen in kommunalen Führungspositionen liegt nur bei 11,6 in der Schweiz bei 19 und in Deutschland bei 13,5 Prozent. Damit sind Frauen in kommunalen Entscheidungsprozessen noch ìmmer unterrepräsentiert bemängeln Daniela Kampfl, Vizepräsidentin Österreichischer Gemeindebund oder Christina Pallanch von Südtiroler Gemeindeverband. Alle sind sich darin einig, dass junge, engagierte Frauen für den kommunalpolitischen Weg in der Zukunft noch viel stärker ermutigt werden sollen, denn für eine Demokratie ist eine gerechte Repräsentation der Geschlechter unerlässlich.
Im Vorfeld der Konferenz wurde von der FH Kärnten unter Leitung von Politologin Dr. Kathrin Stainer-Hämmerle im Auftrag des Gemeindebundes eine Umfrage unter Kommunalpolitiker*innen durchgeführt. Wie zu erwarten, zeigen die Ergebnisse deutliche Geschlechtsunterschiede. Angeblich erleben Frauen in der Kommunalpolitik höhere Belastungen, mehr Kritik und strukturelle Hürden, was sich auch in ihrer niedrigeren Ambition für Spitzenämter niederschlägt. Man würde zwar glauben, dass immer mehr Frauen in die immerhin gut bezahlten, mit gesellschaftlichen Prestige und Macht verbundenen Stellen drängen, aber die Studie zeigt, dass das Problem oft psychologisch viel tiefer liegt und letztendlich das Selbstverständnis der Geschlechter herausfordert.




















































