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"Noble Begierden" Kunst als Suche nach bleibenden Werten

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 30.01.2026, 23:06 Uhr
Presse-Ressort von: Dr.Schura Euller Cook Bericht 4861x gelesen

Wien [ENA] Auf der Suche nach bleibenden Werten, hat sich die Kunst, neben Edelmetallen wie Gold oder Silber, einen festen Platz in der Hierarchie der Wertanlagen seit Jahrhunderten erkämpft. Das ist eigentlich spannend, weil ein Schmuckstück, eine Skulptur oder ein Ölgemälde, verglichen mit einem Stück Gold, doch etwas ganz Besonderes ist. Kunst ist nämlich immer interaktiv, sie spricht zum Besitzer und erzählt Geschichten.

Kunst ist geheimnisvoll und rätselhaft und bleibt letztendlich immer unergründlich. Sie bezaubert im wahrsten Sinne des Wortes, denn ihr Zauber, ihre Magie machen sie zu einem Kultobjekt, in dem sich Geist und Meisterschaft individualisiert haben. So wird das berühmte Lächeln der Mona Lisa wohl immer ein Rätsel bleiben, aber ein Rätsel von unendlicher Schönheit, das "noble Begierden" wenn nicht unstillbare Sehnsucht und Leidenschaft weckt. Dass Kunstentfaltung im großen Stil auch von einem "raffinierten" Kunstmarkt vereinnahmt und möglich gemacht wird, will die großartige Sonderausstellung "Noble Begierden - Eine Geschichte des europäischen Kunstmarkts" im Gartenpalais Liechtenstein in Wien den Besucher*innen näher bringen.

Themen wie Kunstproduktion im Römischen Reich, Mäzenatentum, vermögende Sammler, internationale Händler oder Auktionen zeigen, wie Stephan Koja, Direktor der Fürstlichen Sammlungen Liechtenstein ausführt, dass der Kunstmarkt eine entscheidende Rolle in der Kunstgeschichtsschreibung spielt. Über 200 Exponate machen diese besondere Ausstellung zu einem historischen wie visuellen Erlebnis mit exquisiten Leihgaben internationaler Sammlungen - darunter Gemälde von Tizian, Rembrandt, Monet und Klimt, ausserdem werden Hauptwerke aus den Fürstlichen Sammlungen mit Arbeiten von Brueghel, Van Dyck oder Canaletto gezeigt, die unter anderem veranschaulichen, dass viele Phänomene des heutigen Kunstmarkts im Grunde jahrtausendealt sind.

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