Erich von Dänikens Argumente für das Unmögliche
Wien [ENA] Der berühmte Schweizer Autor Erich von Däniken, der im Januar 2026 verstorben ist, hat seit den 1970er Jahren einen unwahrscheinlichen Hype mit seinen Büchern wie "Erinnerung an die Zukunft" oder "Besucher aus dem Kosmos" ausgelöst. Auch deshalb, weil er mit einem ziemlich neuen, frischen Sprachstil schwierig zu lesende alte Texte aus der Bibel oder der antiken Mythologie, frei und leicht verständlich aufbereitet hat
Noch dazu hat er die Texte teilweise neu interpretiert und damit fast so etwas wie einen Science Fiction Glauben gegründet. Dazu braucht man Mut und wahrscheinlich auch eine Portion Dreistigkeit, denn die festen, streng gehüteten Narrative der Bibel, religiöser und literarischer Texte der alten Hochkulturen waren, wenigstens bis Erich von Däniken kam, jenseits von Gut und Böse. So sieht Däniken in seinem Buch "Im Namen Zeus" in den berühmten klassischen griechischen Texten über die Argonauten oder über Odysseus, ein sicheres Zeichen seiner oft zitierten Theorie der "Prä-Astronautik" und deutet diese als außerirdischen Einfluss durch ein Netzwerk von Göttern. So ist Jason, berühmt durch seine Abenteuer, eigentlich ein Abkömmling der Götter.
Überhaupt bedient sich Däniken in seinen Interpretationen ganz gerne dem Genre Märchen und vermischt damit einmal mehr festgelegte literarische Texte. Nichtsdestotrotz erreichte die Gesamtauflage seiner vielen Bücher bis 2021 etwa 70 Millionen Exemplare. Das ist auch deshalb verständlich, weil seine Thesen, außerirdische Astronauten hätten vor langer Zeit die Erde besucht, die Menschenaffen veredelt, wurden von der Urbevölkerung der Erde als Götter verehrt und waren die eigentlichen Erbauer monumentaler Bauwerke wie die Pyramiden, Stonehenge oder der Monolithen auf den Osterinseln, großes Aufsehen und Spekulationen erregt haben. Kein Wunder, dass die akademische Welt diese Thesen als Pseudowissenschaft immer wieder vehement verurteilte.




















































