Mittwoch, 27.09.2023 02:51 Uhr

Akademie des Österreichischen Films "Filmpreis"

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien , 23.04.2023, 08:50 Uhr
Presse-Ressort von: Dr.Schura Euller Cook Bericht 15233x gelesen

Wien [ENA] Gar nicht so bescheiden präsentiert sich die Nominierung des Filmpreis 2023 der Akademie des Österreichischen Films bei einem Medienevent in Wien, denn der Filmpreis ist auch dieses Jahr Aushängeschild einer Kunstrichtung, die in einer immer komplexer werdenden Filmbranche bestrebt ist sich zu positionieren. Gegründet wurde die Akademie im Jahr 2009 als Plattform von Filmschaffenden um den heimischen Film zu fördern.

Mit der jährlich medienwirksamen Verleihung des Filmpreises soll das Thema österreichischer Film einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dafür sollen die eingereichten 22 Spielfilme, 17 Dokus und 13 Kurzfilme für ein spannendes Auswahlverfahren sorgen. Dabei hilft, dass das vergangene Jahr auf internationaler Ebene eines der erfolgreichsten war, denn Kurdwin Ayub gewann mit "Sonne" den Preis für den besten Nachwuchsfilm auf der Berlinale und Ruth Beckermann mit "Mutzenbacher" den Hauptpreis. Der große Favorit für besten Spielfilm "Corsage" lief in Cannes und war sogar auf der Oscar-Shortlist. Auszeichnungen gab es in Locarno für Nikolaus Geyrhaler und Ruth Mader und Preise für die Filme "Eismayer" und "Vera" in Venedig.

2023 soll außerdem auch das neue Anreizmodell der Bundesfilmförderung das österreichische Filmschaffen ganzheitlich stärken und dabei auch den Filmstandort Österreich noch internationaler positionieren, betont Andrea Mayer, Staatssekretärin für Kunst und Kultur. Eine wichtige Neuerung ist auch der Bau des 3000 Quadratmeter großen Filmstudios am Gelände des Hafen Wien. Ausserdem werden jedes Jahr ausgezeichnete Kurzfilme aus Österreich über das Netzwerk von Austria Kultur International zugänglich gemacht, beteuert Christoph Thun-Hohenstein und die Präsidenten der Akademie des Österreichischen Films, Verena Altenberger & Arash T. Riahi, versprechen sich auch für bessere Arbeitsbedingungen für Fimschaffende einzusetzen.

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