Samstag, 13.04.2024 02:35 Uhr

Vienna Motorensymposium 2024 im Zeichen der Nachhaltigkeit

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 20.02.2024, 18:08 Uhr
Presse-Ressort von: Dr.Schura Euller Cook Bericht 6124x gelesen

Wien [ENA] Die Pressekonferenz zum Auftakt des 45.Internationalen Wiener Motorensymposium vom 24. - 26. April 2024 im Konferenzzentrum der Wiener Hofburg bringt das wegen der Umweltproblematik in Verruf geratene Thema Automobil und Kraftfahrzeuge in den Fokus des öffentlichen Interesses um sich "rational" dem Wettbewerb um die Energiefrage zu stellen. Immerhin werden über 1000 Teilnehmer*innen aus 25 Nationen erwartet.

Die Themen sind in der heutigen Zeit äußerst brisant, geht es doch auch um die Machbarkeit und Zukunft von Energie-und Ressourcen sparenden Entwicklungen auf dem klimageplagten Weltmarkt. So sind zum Beispiel "Energiewende und ihre Auswirkungen auf Mobilität und Kraftstoffe" das Thema von Karl Rose, ehemaliger Chefstratege, ADNOC, während Rebecca Yates "Wege zur Klimaneutralität für bp und Castrol" sucht und Arnd Franz, Vorsitzender der Mahle GmbH über "Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zur Wasserstoff-Mobilität" referiert. E-Antriebe, Neue E-Fahrzeuge, Ladeinnovationen, Batteriesysteme, Recycling und E -Fuels bilden den Schwerpunkt der Vorträge und Diskussionen des diesjährigen Wiener Motorensymposiums.

Deshalb ist es vielleicht verständlich, dass Professor Dr. Uwe Grebe, Vorstand bei der AVL List GmbH, dem elektrischen Antrieb einen signifikanten Anteil am Mobilitätssystem vorhersagt und der Vorsitzende des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik und Veranstalter des Symposiums, Dr. Bernhard Geringer, sieht im Wasserstoff die Möglichkeit einer emissionsfreien Mobilität in Kombination mit Brennstoffzellen. Gewissermaßen haben wir jetzt einen Wettbewerb zwischen grünen Strom, grünen Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen aus regenerativer Energie, meint er. Geringer plädiert deshalb für Technologieoffenheit in einer Zeit wenn es weltweit unterschiedliche regulatorische Vorgaben gibt und damit unterschiedliche Lösungswege.

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