Donnerstag, 21.11.2019 23:34 Uhr

Der 1:0-Sieg von SC Freiburg keine Glanzleistung

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 11.08.2019, 20:09 Uhr
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Jubelnde Freiburger
Jubelnde Freiburger  Bild: Sportfoto SC Freiburg

Magdeburg [ENA] Der 1:0-Sieg des Bundesligisten SC Freiburg gegen den 3. Ligisten 1. FC Magdeburg in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals bedeutete wahrlich keine Glanzleistung des Favoriten. Er bewahrte die Breisgauer in der mit knapp 15 000 Zuschauern gefüllten....

...gefüllten MDCC-Arena vor einem vorzeitigen Aus hinsichtlich der weiteren Pokalrunde. Dafür sorgte beim SC Freiburg erst in der Verlängerung Luca Waldschmidt, der bei der Europameisterschaft der U-21 als Torschützenkönig hervorging. Derselbe äußerte sich in der Sportschau: “Wir haben über das ganze Spiel hinweg viel zu einfache Fehler gemacht. Magdeburg hat gut dagegen gehalten.”

Kurzeinschätzung des Freiburger Trainers Christian Streich

“Ich war selten in einem Stadion, in dem es so laut war. Es war ein vollständig ausgeglichenes Spiel. Wir waren die Glücklicheren”, erklärte der Trainer des SC Freiburg, Christian Streich. Diese Einsichtsäußerungen bestätigten sich auch bereits in den ersten Minuten des Spiels. Die Magdeburger zerstörten durch aggressives Pressing im Mittelfeld das Kombinationsspiel der Freiburger. Im Gegensatz dazu erhöhten sie ihre Offensivleistungen. Besonders Sören Bertram erwies sich als sehr agiler Unruheherd in der Freiburger Deckung.

Im 2. Teil der 1. Halbzeit Übergewicht durch Freiburg

Nach etwa 30 Minuten gelang den Gästen nicht nur ein optisches Übergewicht im Mittelfeld. Doch die Angriffsspitze des FC Magdeburg, Christian Beck, verfehlte in der 31. Minute mit einem Kopfball nur knapp den Außenpfosten des Tores der Freiburger. Die Magdeburger blieben auch weiterhin sehr torgefährlich. Sie konnten aber ihre Chancen nicht verwerten. Aber auch die Freiburger blieben durch Nils Petersen und Luca Waldschmidt sehr gefährlich. Sie sorgten dafür, dass aus ihrem Kombinationswirbel ihr Mitangreifer Roland Salli im gegnerischen Strafraum eine außergewöhnlich gute Schussposition erhielt.

Waldschmidt erlöste mit seinem Tor die Gäste

Auch nach dem Seitenwechsel lief das Spiel auf Augenhöhe weiter. Besonders vermisste man bei dem Bundesligisten ein überzeugendes Mittelfeldspiel. Denn Magdeburg dominierte mit ernsthaftem Pressing, doch sie scheiterten auch an ihrer schwachen Chancenverwertung. So gelang es Mario Kvesic einen Freistoß im Breisgauer Tor nicht unterzubringen. Doch in der 93. Verlängerungsminute gelang Waldschmidt durch eine gelungene Einzelaktion der Siegtreffer.

Trainerstimmen:

Christian Streich (Freiburg): “Habe eigentlich genau gewusst, dass es dieses Spiel wird. Wir sind in der Halbzeit konstruktiv vorgegangen und haben das Tor geschossen. Kompliment! Magdeburg hat uns alles abverlangt.” | Stefan Krämer (Magdeburg): “ Wir wollten Fußball spielen. Ich kann den Jungs nach 120 Minuten absolut keinen Vorwurf machen. Immerhin haben sie sich voll reingeknallt. Es tut mir extrem leid für die Mannschaft und die Zuschauer. Die Fans gaben eine unfassbare Energie an die Mannschaft.”

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