Freitag, 14.08.2020 03:26 Uhr

Umfrage der Wirtschaft zu Corona-Schäden in Österreich

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 18.07.2020, 17:43 Uhr
Presse-Ressort von: Dr.Schura Euller Cook Bericht 4708x gelesen

Wien [ENA] Das unsichtbare Covid19 Virus hat die Welt zum Stillstand gebracht. So auch in Österreich. Besonders hart hat es jene Betriebe getroffen, die vom uneingeschränkten Reiseverkehr und der Globalisierung profitieren. Dazu gehören natürlich die Tourismusbetriebe, die plötzlich vom Olymp der Wirtschaftsgötter heruntergestürzt sind und ihre ganzen Investitionsstrategien und Geschäftsmodelle stehen vor einer Veränderung.

800 Unternehmen aus ganz Österreich haben an der 2. großen Standort-Umfrage der Österreichischen Hoteliervereinigung, Handelsverband, Gewerbeverein, Senat der Wirtschaft und Forum EPU zu den Auswirkungen von Corona teilgenommen. Für das Gesamtjahr gehen die Befragten von Einnahmeausfällen im Ausmaß von 38,8% aus. Besondere Sorge bereiten ihnen die Investitionsrückgange. 4 von 10 Unternehmen befürchten, dass es es ihr Unternehmen zu Weihnachten nicht mehr gibt. Alle sind sich einig, dass der Kampf gegen die wirtschaftlichen Covid-Folgen effektiver werden muss. Branchenlösungen braucht es etwa für die Kurzarbeit oder für den Fixkostenzuschuss. Die Regierung muss rasch reagieren im Interesse von Standort, Arbeitsmarkt und Wirtschaft.

Wie lange wird das Wellental noch dauern fragen sich viele? Kann man überhaupt damit rechnen, dass die ungebremste Entwicklung weiter geht?Gerade die Freizeitindustrie, die für einen Großteil der Hotelauslastungen verantwortlich ist, muss sich diese Fragen stellen. Besonders Länder wie Österreich, die sich voll und ganz den Touristenströmen und der Einwanderung verschrieben haben, stehen vor besonderen Herausforderungen. Die offene Gesellschaft ist an eine natürliche Grenze gestossen und die Theorie ist gefordert Erklärungen zu finden. Die ÖHV, Handelsverbände oder der Senat der Wirtschaft haben sich an die Presse gewandt und präsentierten ihre Studie zu den ungebremster Umsatzrückgänge und sie sehen sehr viel Potential bei Hilfsmaßnahmen.

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