Mittwoch, 16.10.2019 00:02 Uhr

Natürlich mit Wellpappe

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 15.04.2019, 19:23 Uhr
Presse-Ressort von: Dr.Schura Euller Cook Bericht 6577x gelesen

Wien [ENA] Die Pressekonferenz "Natürlich mit Wellpappe" kommt gerade Recht. Gerade jetzt, wo endlich über Plastikverpackungen "geschimpft" wird. Das ist auch gut so, denn das Plastik nicht gerade umweltfreundlich ist, weiß man eigentlich schon lange. Nun, es gibt Alternativen, wenigstens für viele Produkte, die heute noch mit Plastik verpackt werden. Plastik sollte nur dort benützt werden, wo es unbedingt notwendig ist.

Es gibt Wellpappe. Es ist ein reines Naturprodukt und wird meistens aus Bruch-und Durchforstungsholz hergestellt. Für das Rohpapier wird also auch kein Baum gefällt. Auch gebrauchte Verpackungen können wiederverwertet werden, wenn es ein funktionierendes Sammel-und Recyclingssystem gibt. Immerhin liegt die Recyclingsrate bei 98,8 Prozent. Es gibt sogar einen Wellpappe Austria Award. Der zeigt, wie kreativ und konstruktiv Wellpappe heute eingesetzt wird. Sogar Bienen reisen in Wellpappe. Das Startup Hektar Nektar ist ein Marktplatz für Bienen, über den Imker Bienenvölker handeln können. Hektar Nektar hat dazu eine eigene Versandbox aus Wellpappe entwickelt, mit der die Bienen schonend lebend verschickt werden können.

Obst und Gemüse ist gut aufgehoben in Wellpappe und hält bis zu drei Tage länger frisch und Handelsunternehmen profitieren davon, da damit ein einfaches und schnelles Handling im Supermarkt ermöglicht wird. Bei diesen guten Produkteigenschaften ist es kein Wunder, dass die Nachfrage nach Wellpappe steigt. Die Mitglieder des Forum Wellpappe Austria haben 2018 über 1 Milliarde Quadratmeter abgesetzt. Der Online-Handel und eine anhaltende Konsumlaune sind dabei Wachstumstreiber Nr. 1. Trotzdem ist auch Welloappe nicht gerade billig. Der Kostendruck bleibt und 2018 gab es bis zu 25 Prozent Preisaufschläge und das, obwohl der Gesamtumsatz ein Plzs von 8,5 Prozent aufwies.

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