Sonntag, 29.03.2020 04:18 Uhr

Lehrerbewertungs-App "Lernsieg"

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 02.03.2020, 19:59 Uhr
Presse-Ressort von: Dr.Schura Euller Cook Bericht 4412x gelesen

Wien [ENA] Eigentlich war es zu erwarten. Apps, Social Media oder Internet bieten so viele Möglichkeiten für den Austausch von Meinungen und Informationen, dass auch die Schulen in den Fokus der Bewertungen rücken mussten. Hotels, Ärzte, Restaurants und viele andere sind schon länger Teil des "Bewertungs-Spiels', dass zwar für die Betroffenen nicht immer angenehm ist, aber doch dem Trend der Zeit entspricht.

Ist es nur ein "Spiel" um dem geliebten Handy neuen Zeitvertreib zu verschaffen, oder steht mehr dahinter? Eigentlich schon, denn immerhin haben sich einige Investoren gefunden, die in die "Lernsieg-App" ordentlich investiert haben und voraussichtlich denken sie auch an einen Gewinn . Was könnte der sein? Werbeeinnahmen, mehr Kontrolle über die Schule, politischer Einfluss? Schwer zu sagen. Das österreichische Schulsystem ist schon länger heiß umkämpft und leidenschaftlich kritisiert. Das ist eigentlich schade, denn der Staat lässt es sich sehr viel kosten und die Ausbildungskriterien für die Lehrerschaft sind durchaus vorbildhaft und auf hohem Niveau. Wo liegt also das Problem? Auf alle Fälle gibt es jetzt die "Lernsieg-App".

Sie macht es möglich, Lehrer*innen und Schulen mit einem Punktesystem zu bewerten und wurde Im Februar 2020 in Wien vorgestellt. Initiert und konzipiert hat sie der Schüler Benjamin Hadrigan und der Salzburger Investor Christian Dreyer ist mit an Bord und ist mit einer Kapitalerhöhung bei der Lernsieg Mobile Media GmbH eingestiegen und hält aktuell acht Prozent an dem Unternehmen. Zudem präsentierte Hadrigan die junge Unternehmerin Carmen Schnedl als Investorin. "Empire Invest" investiert vor allem in Immobilien, stellt aber auch Risikokapital für Star-Ups zur Verfügung. Uns ist Lernsieg aufgefallen, als eine App, die frischen Wind und den Leistungsgedanken ins Bildungssystem bringen kann, resümiert Schnedl.

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