Samstag, 18.09.2021 09:40 Uhr

Reisen nach der Pandemie

Verantwortlicher Autor: S. Ruge Mannheim, 18.06.2021, 13:35 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Reise & Tourismus +++ Bericht 4311x gelesen
Die Reiselust erwacht
Die Reiselust erwacht  Bild: CW. Ruge

Mannheim [ENA] Endlich wieder Urlaub nach einem Jahr Sabbatical und es erwacht eine neue Reiselust im Jahr der Pandemie. Doch das Verreisen muss wieder neu erlernt werden. Bei den urlaubsreifen Best Agern ist mehr Qualität statt Quantität die neue Devise für das Reisen.

Vor Corona war Reisen etwas Selbstverständliches. Den Urlaub planen,. Koffer packen, zum Flugzeug rennen, im Hotel einchecken – all das war kein Problem. Nun, nach über einem Jahr Pandemie, der Ruhe, im sogenannten nicht selbst gelegten Sabbatical, fragt sich jeder Urlauber: Kann ich das noch. Zumal einiges anders werden wird. Man bezeichnet die Zeit vor der Pandemie gerne als „Früher“ - es hat gewiss einen altmodischen Charakter, erinnert er uns an die Eltern, die gerne von „Früher“ sprechen. Gerade mal 18 Monate ist es her, seit Ausbruch der Pandemie und jeder seitdem wir eine chronologische Grenze gezogen. Hat uns doch diese Pandemie an unsere Grenzen gebracht und auch Grenzen aufgezeigt.

Nicht nur mental , körperlich und auch Landes bezogen. Urlaub in und ausserhalb Deutschland war tabu. Auch das Koffer packen muss wieder gelernt werden. Vor der Pandemie war das Koffer packen kein Problem – es war für viele schon Routine. Man wusste genau, was man einpackt, was man mitnimmt. Egal, wann der Flug ging, alles war möglich. Es war wie eine Automatismus der in Gang gesetzt wurde, wenn es heißt: Wir fahren in den Urlaub – wir packen Koffer. Die Packliste war in einer Schublade abgespeichert und jederzeit abrufbar. Und jetzt? - Wo ist der Automatismus geblieben? Reisen verlernt man nicht. Das ist klar. Die Grenzen öffnen sich, die Impfquote steigt und die Lust auf Urlaub nimmt zu.

Doch kommt der Urlauber mit den Menschenmassen wieder klar? Die Ruhe im letzten Jahr hat sicherlich auch einige Leute ausgeglichener gemacht – eine Lebensqualität mit mehr Entspannung. Vom Chillen jetzt wieder in den Massentourismus? Ist das nicht zu voll, zu eng, nimmt es die Luft zum Atmen – zumal die Schutzmaske im Gepäck dazu gehört. Aber es wird so sein, wie mit allem. Urlaub machen und Verreisen verlernt man nicht. Es ist etwas Schönes und Wunderbares, eine Welt wieder zu entdecken, wo der Tourismus ein Jahr im Schlafmodus war. Der Urlauber wird sensibler und feinfühliger für all das Schöne, was es wieder zu entdecken gibt. Genuss auf einer neuen Ebene. Schönen Urlaub!

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