Donnerstag, 02.12.2021 17:50 Uhr

Hat die Mediengruppe Österreich Umfragen manipuliert?

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 27.10.2021, 21:26 Uhr
Presse-Ressort von: Dr.Schura Euller Cook Bericht 5312x gelesen

Wien [ENA] Geht es nach der Zeitung "Österreich", ist die Faktenlage eindeutig, "Österreich hat nie Umfragen manipuliert", schreibt sie am 24. Oktober 2021 und die Beweisführung ist ziemlich überzeugend. Warum also die ganze Aufregung?Warum musste ein Kanzler zurücktreten und warum wurde er nicht nur von der WKStA wegen der Chats verdächtigt, sondern auch gleich fast von der ganzen Bevölkerung ohne Beweise verurteilt?

Das sagt viel über den sogenannten Rechtsstaat aus, der in der Lage ist, wegen vagen Anschuldigungen auf der Basis von aus dem Kontext gerissenen Chatnachrichten, unnötigen Hausdurchsuchungen und frechen Handybeschlagnahmungen, einen gewählten Volksvertreter nicht nur fallen zu lassen, sondern ihn auch zu desavouieren. Wie kommt das, was steckt dahinter, wenn ein Volk ohne zu zögern wie die Polizei und Staatsanwaltschaft reagiert und plötzlich in Panik gerät? Das klingt nach Angstreaktion, die anscheinend tief sitzt und beliebig manipulierbar ist. Fakt ist nämlich, dass die Rechtsschutzbeauftragte des OGH nach Prüfung des Aktes festgestellt hat, dass bei Österreich jeder Bestechungs-Verdacht zur Gänze fehlt.

Es gab keine von "Team Kurz" manipulierten Wahl-Umfragen in der Zeitung Österreich, denn sie waren nach branchenüblichen Tarifen bezahlt und diese Wahl-Umfragen sind nahezu ident mit denen anderer Medien. Ausserdem gab es niemals eine Vereinbarung mit dem Finanzministerium Wahl-Umfragen durch Inserate rückzufinanzieren. Es gibt auch keine Scheinrechnungen, denn für jede Umfrage ist die Bezahlung dokumentiert. Auch der Korruptionsverdacht ist falsch, denn alle Inserate wurden nach Tarif verrechnet, wobei Österreich sogar weniger Inserate bekam, als die Konkurrenzmedien. Es zeigt sich sogar, dass 50% der in Österreich veröffentlichten Wahl-Umfragen Kurz-kritisch sind, was eigentlich nicht nach einem "deal" mit dem Team Kurz aussieht.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.