Samstag, 21.09.2019 09:38 Uhr

Die Grünen: Wahlprogramm 2019

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 26.08.2019, 16:37 Uhr
Presse-Ressort von: Dr.Schura Euller Cook Bericht 3717x gelesen

Wien [ENA] Die Nationalratswahl steht vor der Tür. Genau genommen wird am 29.September 2019 in Österreich gewählt. Leider viel zu früh, aber nach der "Ibiza-Krise" war anscheinend keine andere Alternative möglich. Also wieder "Wahlzirkus", Wahlversprechen, Wahlzuckerln, Wahlprogramm und Wahlreden. Und das Wahlvolk wird aufgerufen zu wählen. Aber welche Alternativen haben wir eigentlich? Die Wahl zwischen Pest und Cholera?

Das ist nicht gerade ermutigend! Die Nationalratswahl 2019 steht ganz unter dem Motto "Klimakrise". Kein Wunder also, dass sich die Grünen besonders zu diesem Thema engagieren. Wenigstens haben sie das am 26.August in Wien bei einer Pressekonferenz ausdrücklich betont. Ihr 80-seitiges Wahlprogramm hat es auch in sich. Wenn man es liest, glaubt man in den Vereinigten Nationen in New York zu sein, wo es darum geht die ganze Welt zu retten. Denn die Sprache der Grünen ist eindringlich. "Wir leben in einer historisch einzigartigen Zeit. Wir sind die erste Generation, die die Klimakrise trifft und die letzte, die das Ruder noch herumreißen kann." Und zum Ruder herumreißen bieten sich die Grünen an. .

Jeder, der etwas von Politik versteht, weiß, dass hinter der wechselhaften Parteipolitik eine schwerfällige Maschine steht, nämlich das System, das eigentlich nur eines kann, mehr Energie, sprich Geld zu fordern. Da sind sich alle Parteien und Interessensvertretungen einig. Woher soll das Geld aber kommen? Das ist das eigentliche Problem und darauf geben die Grünen auch keine glaubwürdige Antwort. Aber dafür haben sie viele Visionen, die fast märchenhaft klingen. Sie wünschen sich "umweltfreundliche Mobilität für alle, Bio für alle, Green Jobs, Arbeitsmigration gestalten, fairen Handel, soziale Sicherheit, Tierschutz" und noch vieles mehr. Dieses "beherzte" Wahlprogramm ist schön und gut, schließt sich nur teilweise gegenseitig aus.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.