Sonntag, 19.05.2019 22:46 Uhr

Rosa Luxemburg Konferenz Wien

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 25.02.2019, 19:03 Uhr
Presse-Ressort von: Dr.Schura Euller Cook Bericht 5276x gelesen

Wien [ENA] Bei einer Pressekonferenz in Wien wurde die Rosa Luxemburg Konferenz avisiert, die am 1./ 2. März 2019 in der Volkshochschule Hietzing stattfinden wird. Rosa Luxemburg, diese kompromisslose Revolutionärin in einer Zeit des tiefen gesellschaftlichen Umbruchs in Europa. Nichts konnte immer mehr Menschen mit den alten Ordnungen versöhnen. Mit einem erschreckend bitteren Hass verlangten sie Veränderung.

Gnadenlos wurde die Umgestaltung der Gesellschaft nach ihren Vorstellungen gefordert. Eine neue Sprache, eine neue Denkweise und vor allem neue Theorien beflügelten die Revolutionäre. Wissenschaftliche "Nationalökonomie" war das neue Zauberwort. Und wirklich, in den wirtschaftlichen Strukturen brodelte es gewaltig und früher unvorstellbare Reichtümer durch industrielle Massenproduktion harrten der Verteilung. Die Geschichte der Arbeiterbewegung ist bekannt, mit allen ihren Höhen und Tiefen. Neue Parteien kämpften um Vorherrschaft, Kriege, Revolutionen, Terror, Umweltzerstörung, etc., etc. Keine schöne Zeit, aber irgendwie haben wir es überstanden. Klein ist Österreich geworden, alles ist geregelt und der Kuchen aufgeteilt.

Der Sozialstaat hat sich etabliert und der revolutionäre Elan hält Ausschau nach neuen Betätigungsfeldern. Aber es gibt ja noch so viel zu tun in der Welt. Die Ungerechtigkeit stirbt nicht aus und die Armut auch nicht. Auf alle Fälle verspricht das Programm der Konferenz einiges. Umrahmt wird sie mit Kunst- und Kulturbeiträgen. BettyRossa & Kapelle eröffnen, dann folgt die Ausstellung "aufwachen" und Free Willy präsentiert Protestlieder. Der Samstag startet mit der Theater-Matinee : Geheimsache Rosa Luxemburg. Aber es gibt natürlich auch Buchpräsentationen, Vorträge und Workshops. "Ist Europa noch zu retten" ist ein Schwerpunkt angesichts der Europawahlen. In diesem Sinne, "Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht."

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