Dienstag, 18.06.2019 13:01 Uhr

Der Kaiser und sein Sonnenschein

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 01.04.2019, 13:01 Uhr
Presse-Ressort von: Dr.Schura Euller Cook Bericht 5025x gelesen

Wien [ENA] Mit den Begriffen "Prinz und Prinzessin" sind noch immer Sehnsüchte verbunden. Wer wollte nicht auch schon einmal ein Prinz oder eine Prinzessin sein? Die Märchenbücher sind voll davon und die Boulevard Presse lockt mit royalen Lebensstilen. Fast märchenhaft ging es im März 2019 im Cafe Central in Wien zu. Denn dort versammelten sich jede Menge wirklicher Prinzen und Prinzessinen.

Anlass dafür war dier Buchpräsentation einer ihrer Prinzen. Doch dieser Prinz ist eigentlich ein Clown, genau genommen ein echter Prinz und ein echter Clown. Wie kann das sein? Nun, es handelt sich um Leopold Altenburg, einem Ururenkel von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth. Warum heißt er dann nicht Habsburg, könnten sie fragen. Eine wichtige und interessante Frage, die lang und breit in dem Buch "Der Kaiser und sein Sonnenschein" abgehandelt wird. Da geht es um Liebe, nicht standesgemäße Heirat, um eine Morganatische Ehe, um Ehre, Pflicht und Loyalität zum Kaiserhaus. Und warum ist er ein Clown, könnte die nächste Frage sein. Leopold Altenburg ist Schauspieler und arbeitet auch als Clown in Senioren-und Krankenhäusern.

Das Buch ist in vieler Hinsicht interessant. Auch deshalb, weil es dieses Faszinosum Monarchie gibt. Die wenigsten wissen viel davon, nur die Sehnsucht beflügelt diese oder jene Vorstellung darüber. Tatsache ist, obwohl es in Österreich keine Monarchie mehr gibt, hat sie doch eine lange Geschichte hier. Zwar heute nur noch museal, aber die Nachkommen der Habsburger sind noch immer eine sehr, sehr große Familie mit festen Regeln und einem Oberhaupt, denen sich die Familienmitglieder unterordnen sollten. Leopold Altenburg lüftet etwas den Schleier dieser sagenhaften Familie Habsburg, macht vieles verständlich und gibt viele kleine und große Geheimnisse preis, wie die über seinen Großvater Erzherzog Clemens oder über seinen Vater Prinz Peter.

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