Sonntag, 14.08.2022 21:33 Uhr

Technischer Kinderschutz im Internet

Verantwortlicher Autor: Schura Euller-Cook Wien, 27.07.2022, 12:09 Uhr
Presse-Ressort von: Dr.Schura Euller Cook Bericht 3401x gelesen

Wien [ENA] Eltern haben es heute schwer. Neben vielen gesellschaftlichen Aufgaben und Ausgaben für ihre Kinder, müssen sie sie auch schon unglaublich früh vor den Gefahren und problematischen Inhalten im Internet schützen. Man glaubt es kaum, aber der flyer "Technischer Kinderschutz im Internet" herausgegeben von ispa, dem Internet Service Provider, gibt schon Überwachungs-Ratschlägen für Kinder von 0 - 3 Jahren.

Ebenfalls kaum zu glauben, aber schon 72% der 0- 6-jährigen haben Zugriff auf internetfähige Geräte, wie die Safer Internet Studie 2020 herausgefunden hat. Welche Möglichkeiten haben aber überhaupt Eltern um einigermaßen Kontrolle über das Internetverhalten ihrer Kinder auszuüben? Schon bei den 12- 14jährigen empfiehlt ispa Inhalte nicht mehr zu beschränken, da das meistens umgangen wird, auch Zeitbeschränkungen und GPS-Tracker sind schon problematisch, aber Kostenfallen sollten doch noch gesperrt werden. Ab 15+ soll das Internetverhalten den Jugendlichen weitgehend überlassen werden, bestenfalls in gegenseitiger Absprache. Bei den 4- 7jährigen und 8- 11jährigen sind aber noch Überwachung von Inhalten, Zeiten oder Funktionen sinnvoll.

In der Zwischenzeit gibt es auch schon eine ganze Reihe von Kinderschutzprogrammen, die aber zur Implementierung technische Kenntnisse der Eltern vorausetzen. Dazu gehören Stichwortfiltering, das alle Seiten sperrt, die bestimmte verbotene Seiten haben. URL-Filter verhindern den Zugriff auf ungeeignete URLs und bestimmte Inhalte können für bestimmte Altersgruppen blockiert werden. Auch kann die Internetnutzung zeitlich beschränkt werden. Das Kinderschutzprogramm "Sandbox" reduziert bestimmte Apps und Programme, ausserdem kann das surfen der Kinder im Internet aufgezeichnet werden. Mit Geofencing wird der Standort des Kindes mittels GPS an das Smartphone der Eltern übermittelt und auch Kostenfallen lassen sich wahrscheinlich deaktivieren.

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